Lange Yin-Yogastunde

Hierbei handelt es sich um einen relativ jungen Yogastil, der durch Paul Grilley aus den USA bekannt wurde. Die Stärke des Yin-Yoga liegt in der Zeit. Über mehrere Minuten 2,5 bis 5 Minuten, auch bis zu 20 Minuten sind möglich, lässt man sich beim Yin-Yoga in die Körperhaltung (Asana) hineinsinken. Diese Dehnungsmethode wird beim Faszientraining „melting stretch“ genannt. Die Aktivierung erfolgt vorwiegend in den Hüften, im Becken und im unteren Rücken. Durch das lange Halten der Asanas werden die Faszien aktiviert. Verspannungen, Verkürzungen, Verklebungen und Blockaden können sich so lösen. Gerade für Sportler ist dieser Effekt äußerst wichtig, da Yin-Yoga den idealen Ausgleich zu unserem temporeichen und leistungsorientierten Alltag bietet. Die Muskulatur wird ebenso gedehnt. Durch die lange Verweildauer in den Haltungen wird Druck auf bestimmte Bereiche des Körpers ausgeübt, wodurch ein Rückstau entsteht. Wird die Haltung aufgelöst, können die Körpersäfte wieder fließen. Dies hilft bei der Entschlackung des Körpers, vor allem nach langen Trainingseinheiten. Durch die bewusste Entspannung des Körpers wird gleichzeitig auch unser Geist entspannt, da Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Yin-Yoga entschleunigt, der Mensch kommt zur Ruhe – auf allen Ebenen seines Seins.

Alle 1-2 Monate, meist am Samstag, findet die lange Yin-Yogastunde von 16.00-18.00 Uhr statt. Hierzu sind keine Vorkenntnisse erforderlich.Schnupperstunden sind nicht möglich.

26.02.2022 – Satya/Wahrhaftigkeit

Wenn wir es schaffen uns selbst gegenüber und vor allem auch gegenüber unserer Umwelt ehrlich zu sein, werden wir die richtigen Entscheidungen für das eigene Handeln finden. 

25.06.2022 – Liebevolle Güte

Liebevolle Güte wird in der Yogaphilosophie als Maitri Bahavana übersetzt. In dieser Yogastunde werden wir die richtigen Fragen finden, die uns helfen dieses Gefühl für uns selbst und andere finden zu können.

24.09.2022 – Die 3 Gunas

Das Yoga Sutra beschreibt drei Kräfte der Natur, die drei Gunas: Rajas, Tamas und Sattva. Da wir ein Teil der Natur sind, sind diese Energien auch ein Teil von uns.