Meditation

Sutra 1.47

„In dem Maße, in dem das Verständnis von einem Gegensand in der Meditation  immer vollkommener wird, enthüllt sich einem Menschen sein wahres inneres Wesen.“

In der Übersetzung von T.K.V. Desikachar

Meditation können wir als das Herzstück des Yoga bezeichnen. Die vielfältigen Meditationsformen, wie wir sie in den Quelltexten finden werden heute leider nur selten gelehrt. Häufig wird ausschließlich das Üben von Asanas und Entspannungsmethoden mit der Yogapraxis gleichgesetzt. Was jedoch das wesentliche des alten Übungsweges ausmacht – Pranayama, Meditation und die Vermittlung der Yogaphilosophie, wird nur selten unterrichtet. Das Üben von Asana bereitet uns auf Pranayama vor, das Üben von Pranayama bereitet uns auf die Meditation, das umsetzten der Yogaphilosophie auf der Yogamatte und in unserem Alltag macht daraus einen großen Erfahrungsschatz und Reichtum. Yogameditation kann ein Mittel zur Beruhigung, Besänftigung, Klärung und Verfeinerung unseres Geistes sein.